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  1. vergessen?

Vielfalt managen, Komplexität beherrschen

Supply Chain Management und Industrie 4.0 als Lösungsweg?

  

Im internationalen Wettbewerb, bei sich verkürzenden Produktlebenszyklen und beschleunigten technischen Innovationen, verändern sich die Marktanforderungen stetig – und damit die Herausforderungen an die Supply Chain. Waren noch um die Jahrtausendwende Forderungen nach Transparenz in Echtzeit durch den Stand der Informationstechnik limitiert, werden heute zunehmend die Versorgungs- und Betriebsprozesse zum Engpass. Kunden adaptieren im B-2-B Umfeld immer öfter die positiven Erfahrungen im privaten Konsum: heute bestellt, morgen geliefert, Retoure kein Problem. Darauf sind die wenigsten Prozesse im Unternehmen ausgelegt.

   

Supply Chain Management und Industrie 4.0 bieten Chancen und Lösungen, um die Unternehmensprozesse weiter zu entwickeln“, so Dr. Jens Kaeseler, admoVa Consulting. "So lassen sich die Chancen in der Supply Chain nicht mehr auf die Optimierung der Kosten reduzieren. Dieser Weg der Optimierung wäre zu einseitig und endlich. Um weitergehende Chancen zu erschließen, haben sich aus unserer Projekten und Kundenerfahrung drei Themenbereiche als besonders erfolgsversprechend gezeigt. Damit lassen sich erhebliche Leistungssteigerungen erzielen, die es auch in Zukunft ermöglichen, am Hochlohnstandort Deutschland erfolgreich zu produzieren“.

  

Beeinflussung der Supply Chain Kosten im Entwicklungsprozess

  

Die frühzeitige Einbindung des Einkaufs in die Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben bildet die Grundlage, um Materialstandards einzufordern, Lieferantenabhängigkeiten zu vermeiden und die Beschaffung in marktkonformer Wiederbeschaffungszeit zu gewähr­leisten. Die Erzeugnisvielfalt kann konstruktiv vorgedacht werden (Varianten­konfiguration), ohne die Beschaffungskomplexität zu steigern.

  

Grundlage hierzu ist die Mitwirkung des Einkaufs bei der Definition von Entwicklungs­standards, der Modularisierung der Erzeugnisse und der verwendeten Bauteile und Baugruppen, der Ausgestaltung von Merkmalsleisten für den Konstruktionsprozess und die Einrichtung elektronischer Beschaffungskataloge.

  

Neben der fachlichen Qualifizierung der Einkäufer müssen vor allem die organisatorischen Befugnisse, Rechte und Pflichten eindeutig geregelt werden, um im Tagesgeschäft Entscheidungen zu treffen.

  

Projekterfahrungen zeigen, dass die Stellhebel enorm sind und Kosteneinsparungen im zweistelligen Bereich erzielt werden können.

  

Für die Ausgestaltung der Beschaffungslogistik müssen verstärkt die Anforderungen der Kunden und insbesondere das Absatzverhalten berücksichtigt werden, um bei steigender Vielfalt des Beschaffungsportfolios die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Hierzu müssen die am point of sale (POS) entstehenden Informationen rückwärts entlang der Supply Chain genutzt werden, um das Beschaffungsnetzwerk optimal zu betreiben.

  

Neben der Informationsweitergabe müssen die Transportkosten und -wege optimiert werden, um Abwicklungskomplexität zu vermeiden. Die Entscheidungen zwischen einer direkten- oder einer indirekten Belieferung über Umschlags- und Konsolidierungspunkte und die Frage der Auswahl des Verkehrsträgers müssen stärker in Abhängigkeit von Ereignissen und Kundensituationen dynamisch entschieden werden. Dazu muss die Einzelfall- zu Gunsten einer Netzwerkbetrachtung - unter Nutzung von Simulationsmethoden –  ersetzt werden. So erweitert sich das Optimierungsziel von einer auf Kosten fokussierten Betrachtung hin zu einer auf die Gesamtversorgungssicherheit ausgerichteten Vorgehensweise.

  

Die heute hierzu umgesetzten Projekte zeigen, dass die Kundenzufriedenheit am POS gesteigert werden kann und die Versorgungskosten beherrscht werden.

  

Flexibilisierung der Produktionsversorgung durch Industrie 4.0

    

Produktionsunternehmen stehen unter dem stetigen Druck, die steigende Variantenvielfalt zu beherrschen ohne die Komplexität zu steigern. Die Wandelbarkeit und Skalierbarkeit der Produktionsumgebung werden zu einem immer bedeutsameren Erfolgsfaktor. Dabei wird die Produktionsversorgung bei steigender Anzahl Materialnummern immer komplexer und leicht zum Engpass.

  

Um die Versorgungssicherheit der Produktion zu gewährleisten, muss die Prozess­geschwindigkeit gesteigert werden. Die Wirtschaftlichkeit muss durch technische Lösungen abgesichert werden, die es erlauben, Einzelversorgungsprozesse hoch effizient und schnell zu realisieren.

  

Autonome Shuttle Systeme im Produktionsversorgungsprozess bieten hierzu einen vielversprechenden Lösungsansatz um eine Leistungssteigerung in einer gewachsenen Struktur skalierbar zu gestalten. Integriert mit den richtigen Prozessen lassen sich Versorgungszyklen in der Produktionsversorgung signifikant reduzieren, ohne die Kosten zu steigern. Der gesamte Produktionsprozess wird agiler und somit die Fähigkeit zur kundenindividuellen, variantenreichen Auftragsfertigung gesteigert.

    

"Unsere erfolgreich umgesetzte Lösungen in den unterschiedlichen Branchen zeigen, wie Industrie 4.0 in der Praxis erfolgreich umgesetzt werden kann." 
admoVa Supply Chain Experte Dr. Jens Rittscher

  

Projekte aus über 20 Jahren Beratungserfahrung in unterschiedlichen Wertschöpfungsstufen bei Hidden Champions und im Mittelstand zeigen, dass die intelligente Kombination aus prozessualer Gestaltung, dem gezielten Einsatz innovativer Technologien und die Einbindung der Menschen den Erfolg ermöglichen.

  

Erst unter Berücksichtigung dieser Punkte ergeben sich nachhaltig Mehrwerte- adding more Value!

  

Expertenbericht Dr. Jens Kaeseler, Geschäftsführender Gesellschafter, admoVa Consulting GmbH, Bad Camberg - Vielfalt managen, Komplexität beherrschen

    

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Ihr Ansprechpartner bei admoVa:

 

Dr. Jens Kaeseler

E-Mail: Jens.Kaeseler@admova.com

Mobil:  +49 172 6737334 

 

 

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