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admoVa unterstützt die GMH Holding GmbH beim der Konzeption und Umsetzung einer technischen Plattform für das konzernweite KVP Controlling

KVP („Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“) ist das klassische Instrument der betrieblichen Effizienzsteigerung und eines der Kernelemente der Lean Management Philosophie. Beim kontinuierlichen Verbesserungsprozess geht es darum, existierende Arbeitsabläufe, Produkte, Methoden, Werkzeuge etc. systematisch und ständig zu verbessern. KVP bedeutet hierbei, bestehende Zustände immer wieder zu hinterfragen und sich mit dem Erreichten nie zufrieden zu geben.

 

Eine häufige Herausforderung bei der Durchführung zentraler KVP Projekte, welche sich über mehrere Standorte erstrecken, ist die systematische (zumeist dezentrale) Erfassung der KVP Kennzahlen. Oft liegen die dafür benötigten Daten nur in den Standorten vor und folgen nicht immer der gleichen Erfassungslogik. Dies erschwert eine zentrale Auswertung der Daten, oder macht diese gar unmöglich.

 

Aber wie kann hier Abhilfe gesorgt werden, zumal es auch noch zu berücksichtigen gilt, dass jeder Standort nur seine Daten bearbeiten und einsehen soll?

 

Da projektspezifische Kennzahlen auch nicht unbedingt in unternehmensweiten ERP Systemen erfasst werden, scheiden Reports zumeist als Lösungsansatz aus. Im Zuge eines KVP Controllings sah sich die Georgsmarienhütte Holding GmbH genau mit diesen Herausforderungen konfrontiert: 

 

  • Die Eingabe der Daten soll dezentral auf Werksebene möglich sein.
  • Die Zugriffsrechte müssen sicherstellen, dass unterschiedliche Sichten auf die Daten möglich sind.
  • Die Daten sollen zentral abgelegt sein, so dass ihre Aktualität gewährleistet ist.
  • Eine zentrale und standardisierte Auswertung der Daten soll möglich sein.
  • Das Konzept soll sich in die vorhandene IT Infrastruktur einfügen und eine pragmatische Lösung darstellen.
  • Begleitende Maßnahmen wie KVP Audits, gezielte KVP Schulung etc., setzen auf den dezentral gemeldeten Maßnahmen auf. Hierzu werden im KVP Reporting verschiedenste Auswertungen standardisiert durchgeführt. 

 

 Das gemeinsam mit admoVa realisierte KVP Reporting ermöglicht:

 

  • Die Zeitverfolgung der einzelnen Projekte, mit Visualisierung von Zeitverzögerungen in Abhängigkeit vom Projektstatus.
  • Die visuelle Darstellung der Entwicklung der Kennzahlen und deren finanzielle Dimension.
  • Die visuelle Darstellung der Soll Ist Entwicklung der Kennzahl (monetär und absolut).
  • Aggregationsmöglichkeiten, in Abhängigkeit von Kennzahl, Projektbereich, etc.
  • Ein „Dashboard“ zeigt auf einen Blick die wichtigsten Parameter für ein Projekt an.
  • Die Auswertungen lassen sich beliebig erweitern und neuen Anforderungen anpassen.

 

Mit der Unterstützung von admoVa konnte ein standardisierter KVP Prozess eingeführt werden und ein zentrales Reporting der Maßnahmen erreicht werden. Das KVP Controlling bietet uns die Chance, die Wirkung von Verbesserungsmaßnahmen nachzuverfolgen und lokale Lösungen /Ideen auf andere Gesellschaften zu übertragen“, so Frank Düssler; Georgsmarienhütte Holding GmbH.

 

 

 

Bild 1: Beispiel der Projektlaufzeitverfolgung (fiktive Werte)
Bild 2: Beispiel der Kennzahlentwicklung (IST/Prognostiziert/ Realisiert) (fiktive Werte)

Das technische Lösungskonzept

 Das gemeinsam mit admoVa entwickelte technische Lösungskonzept beinhaltet folgende Elemente:

 

  • Eine zentrale Share Point Liste, die es ermöglicht, die Daten zentral zu sammeln, die Eingaben aber können dezentral aus den einzelnen Werken erfolgen.
  • Eine Eingabemaske ermöglicht die standardisierte Erfassung der Daten durch die verantwortlichen Mitarbeiter.
  • Ein Export dieser Daten in Excel dient als Grundlage für die weitere Analyse der Daten.
  • Durch die Zugriffsrechte der Share Point Ordner ist sichergestellt, dass jeder Mitarbeiter nur die für ihn freigegebenen Daten bearbeiten, einsehen und auswerten kann.

 

Die Erfassung der Daten über eine Eingabemaske auf Share Point bietet in vielerlei Hinsicht Vorteile, so lassen sich die Eingabemöglichkeiten mit Hilfe hinterlegter Listen einschränken, Felder vordefinieren, ja/ nein Auswahlfelder erstellen und vieles mehr. Auf diese Weise wird eine Datenstruktur erzeugt, welche auf Grund ihrer Einheitlichkeit eine weitere Auswertung vereinfacht, beziehungsweise erst ermöglicht. Die so erzeugte Share Point Liste lässt sich in Excel exportieren und bildet dort eine dynamische Tabelle. Da die erhobenen Daten zum Teil weiterer Berechnungen bedürfen, lässt sich diese Tabelle einfach durch Berechnungsfelder ergänzen. Einmal aufgesetzt, kann diese Tabelle nach neuer Dateneingabe auf Share Point immer wieder aktualisiert werden, in der Tabelle hinterlegte Formeln und die Struktur der Tabelle bleibt erhalten.

 

Die spezifische Ordnerfreigabe bietet den Vorteil, dass jedem Werk nur seine spezifische Sicht auf das Excel basierte Auswertungstool zur Verfügung gestellt werden kann. Die Aktualisierung der relevanten Kennzahlen erfolgt automatisch über Share Point. Mitarbeiter mit Zugriffsrechten für mehrere Werke, haben Einsicht entsprechend freigegebene Werke.

 

Die Vorteile dieses beschriebenen pragmatischen Ansatzes, welcher sich der vorhandenen IT Strukturen bedient, liegen klar auf der Hand:

 

  • Die Daten können dezentral von einem Mitarbeiter eingegeben werden, parallel können mehrere Werke gleichzeitig Daten eingeben.
  • Die erfassten Daten sind standardisiert und somit vergleichbar auszuwerten.
  • Durch die Freigabestruktur der Ordner auf Share Point kann der Zugriff auf Daten eingeschränkt und erweitert werden, ohne dass dafür jeweils ein neues Tool für die Auswertung programmiert werden muss. 

 

Die hier beschriebene Lösung lässt sich als kostengünstige Alternative auf viele Projekte übertragen und entspricht einer Optimierung ganz im Sinne des KVP.“, so Dr. Jens Rittscher - Partner bei der admoVa Consulting. „Aktuell sind wir dabei, diesen Ansatz bei einem anderen Kunden anzuwenden um das Unternehmensweite Vertriebscontrolling aufzusetzen“.

 

 

Sie sind interessiert?

Dann schicken Sie uns doch eine eMail an info@no-spam.admova,.com mit Ihren Kontaktdaten oder rufen Sie uns an. Nach Absprache vermitteln wir Ihnen gerne auch ein Gespräch mit einem unserer Referenzkunden.

 

Zum Unternehmen Georgsmarienhütte GmbH

Die Georgsmarienhütte Unternehmensgruppe besteht aus 37 Unternehmen mit Sitz in der gleichnamigen und nach dem Stahlwerk benannten Stadt Georgsmarienhütte südlich von Osnabrück. Die GMH Holding GmbH wurde 1997 vom damaligen geschäftsführenden Gesellschafter des Stahlwerks Georgsmarienhütte GmbH, Jürgen Großmann, gegründet und umfasst heute Unternehmen aus den Bereichen Schrottverwertung, Stahlerzeugung und -verarbeitung, Schmiedetechnik, Bahntechnik, Guss und Dienstleistung. 2013 erwirtschaftete die Gruppe über 2,7 Milliarden Euro Umsatz mit über 10.000 Beschäftigten.

 

Zum Unternehmen admoVa consulting

admoVa Consulting (www.admova.com) ist eine unabhängige Beratungsfirma mit Schwerpunkt Produktion und Logistik. admoVa steht für „adding more Value“. admoVa bietet seinen Kunden einen praxiserprobten Unterstützungs- und Beratungsansatz, der in zahlreichen Projekten in Industrie und produktionsnahen Dienstleistungen erfolgreich angewendet worden ist. Ziel des Unternehmens ist es, Mehrwerte durch logistische Kompetenz zu schaffen (adding more Value). Die Beratungskompetenz von admoVa beruht auf der langjährigen Erfahrung der Berater in den Zielbranchen. Hierzu gehören vor allem die Gebrauchsgüterindustrie, die Medizintechnik- und Pharmaindustrie, die Prozessfertiger in der Stahlindustrie und produktionsnahe Dienstleistungen.

 

 

Aktuell unterstützt admoVa die Georgsmarienhütte Unternehmensgruppe im KVP Projekt in mehreren Punkten:

 

  • Mitwirkung bei der KVP Prozesskonzeption
  • Aufbau von KVP Kennzahlen zur Messung des PDCA (Plan – Do – Check – Act) Reifegrades von KVP Maßnahmen
  • Konzeption einer technischen Plattform für das konzernweite KVP Controlling
  • Aufbau eines zentralen Schulungsprogramms für die KVP Verantwortlichen
  • Schulung der KVP Verantwortlichen

 

 

 

Sie sind neugierig? Kontaktieren Sie uns bei Fragen.

 

Ihr Ansprechpartner bei admoVa: Dr. Jens Rittscher 

Jens.Rittscher@admova.com

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